Start2020-08-04T12:16:45+02:00

Praxis für Strahlentherapie in Horb am Neckar

Herzlich willkommen in der Strahlentherapie Horb am Neckar

Unsere Praxis für Strahlentherapie bietet Strahlentherapie für den Nordschwarzwald, den Zollernalbkreis und das Gäu an.

Wir behandeln Krebserkrankungen und deren Metastasen. Außerdem führen wir schmerzlindernde Bestrahlungen bei gutartigen Erkrankungen (z. B. Fersensporn, Tennisellenbogen, Arthrose) durch. Dank modernster Technik sind wir in der Lage, die neuesten Strahlentherapieverfahren wie IMRT (intensitätsmodulierte Radiotherapie), Rapid Arc (VMAT), Stereotaxie und Atemgating (atemgesteuerte Bestrahlung) anzuwenden und können selbst komplexeste Tumorerkrankungen hochpräzise, effizient, schonend und schnell behandeln.

Darüber hinaus verfügt die Praxis über die Möglichkeit der Nahbestrahlung (Brachytherapie/Afterloading).

Wir arbeiten eng mit den Kliniken unseres Einzugsbereichs zusammen und behandeln als verlässlicher Kooperationspartner gemeinsam Krebs- und Schmerzpatienten.

Sehr gerne stehen wir auch den Selbsthilfegruppen der Region als Ansprechpartner zur Verfügung.

Durch die Mitgliedschaft in unserer deutschen Fachgesellschaft (DEGRO) und die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen und Kongressen halten wir unser Fachwissen auf dem neuesten Stand.

Unsere Praxis steht allen Patienten (alle Kassen und Privat), die einer Strahlenbehandlung bedürfen, zur Verfügung.

Termine können unter der 0 74 51 / 9 18 10 10 vereinbart werden.
Wir sind telefonisch für Sie Mo. – Fr. von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr erreichbar.

Herr Priv.-Doz. Dr. med. Axel Becker
FA für Strahlentherapie
FA für HNO-Heilkunde

PD Dr. med. habil. Axel Becker

Facharzt für Strahlentherapie

Patientenzufriedenheit in der Strahlentherapie Horb am Neckar

Die Zufriedenheit unserer Patientinnen und Patienten ist uns sehr wichtig.

Daher führen wir während der laufenden Behandlungsserie wöchentliche Befragungen zu verschiedenen Themen durch sowie eine Umfrage bei Abschluss der Therapie.

Die Ergebnisse dienen sowohl zur Qualitätssicherung bei Auditierungen im Rahmen der Organzentren und der Ärztlichen Stelle als auch zu unserem eigenen Anspruch, mögliche Mängel zu beheben und Anregungen von Seiten der Patientinnen und Patienten umzusetzen.

Wir möchten uns stets verbessern!

UNSERE PRAXIS

Wir wissen um die belastende Situation unserer Patienten nach ihrer Diagnose und anschließenden Therapie. Die Bestrahlungstherapie erstreckt sich u. U. über einen Zeitraum von bis zu zwei Monaten. Daraus resultiert, dass unsere Patienten relativ viel Zeit in der Praxis verbringen.

Diese Zeit möchten wir so angenehm wie möglich gestalten. Im freundlich gestaltetem Wartezimmer können Patienten und Angehörige eine Tasse Kaffee oder Tee geniessen.

Neben der Behandlung mit Medizintechnik auf dem aktuellsten Stand der Technik, ist es uns ein Bedürfnis, auch das subjektive Wohlbefinden unserer Patienten zu steigern und den positiven Behandlungsverlauf auch mit solch kleinen Aspekten zu unterstützen.

MEHR ÜBER DIE PRAXIS ERFAHREN

Patienteninformation

Behandlungsspektrum, Ablauf der Strahlentherapie, häufige Fragen

Ärzteinformation

Kontakt & Termine

AKTUELLE MELDUNGEN

Intensivierte „vorgeschaltete“ Therapie verbessert krankheitsfreies Überleben bei Enddarmkrebs

29. Juli 2020|

Aktuell zeigten gleich mehrere Studien zum lokal fortgeschrittenen Enddarmkrebs, dass eine intensivierte, der Operation vorgeschaltete Therapie zu einer deutlichen Verbesserung des krankheitsfreien Überlebens und zu einem geringeren Metastasierungsrisiko führte. Dabei wird die Standardtherapie (Strahlen(chemo)therapie gefolgt von der Operation) um eine zusätzliche Chemotherapie ergänzt. Der Anteil der Patienten, bei denen nach OP durch den Pathologen keine Tumorzellen mehr gefunden wurde, stieg dadurch deutlich an. Zunehmend wird daher für Patienten, bei denen vor OP klinisch und bildgebend ein komplettes Tumoransprechen festgestellt wird, auf eine Operation verzichtet.

Aktuelle ASCO-Studien zeigen hohen Stellenwert der Radioonkologie bei Kopf-Hals-Tumoren

14. Juli 2020|

Zahlreiche wegweisende Studien wurden auf dem diesjährigen Kongress der „American Society of Clinical Oncology” (ASCO) zur Radiotherapie vorgestellt. Von besonderer Bedeutung hebt die DEGRO zwei Studien zu Kopf-Hals-Tumoren [1, 2] hervor. Zu den Kopf-Hals-Tumoren zählen Mundhöhlen- und Rachenkarzinome, Larynxkarzinome (Kehlkopf) sowie bösartige Tumoren (Neoplasien) im Bereich der Nase und Nasennebenhöhlen. Bei diesen Indikationen kann die moderne Radiotherapie (RT) maßgeblich zum Therapieerfolg beitragen. In der Regel kommt heute eine intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) zum Einsatz. Mit dieser Technik kann der Tumor mit hohen Dosen bestrahlt werden, während das gesunde Gewebe in der Tumorumgebung bestmöglich geschont wird. Dennoch kann es in Folge zu Nebenwirkungen kommen, häufig treten Schluckstörungen auf.

Halbierung der lokalen Rückfallrate bei NSCLC: Neuer Standard für die Strahlentherapie?

16. März 2020|

Mit dem Einsatz der Positronen-Emissions-Tomographie (FDG-PET) können das Zielvolumen der Bestrahlung reduziert und gleichzeitig „punktgenau“ effektivere Strahlendosen verabreicht werden. Eine internationale Studie unter deutscher Federführung zeigte, dass dadurch bei Patienten mit inoperablem nicht kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) ein besseres Therapieergebnis erreicht wird: Es kam fast zu einer Halbierung der lokalen Rückfallrate. Nach Ansicht von DEGRO-Experten setzt die von der Deutschen Krebshilfe mit rund 1,1 Mio. Euro geförderten Studie einen neuen internationalen Standard für die Bestrahlungsplanung und stellt einen Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Radioonkologie dar.

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